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Dal Maira - Tal

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Für etwa 60 Kilometer von dem Fluss Maira durchquert, präsentiert das Tal sich als eine Abfolge von engen Schluchten und kleine Lichtungen und steigt von Dronero bis zum Col de Maurin (2.637 m)an, wo ein Pfad es mit dem französische Gebiet der Ubaye verbindet. Vom Monte Maniglia (3.177 m) spaltet sich ein langer Bergrücken ab, der ihn teilt und deren wichtigste Gipfel die Rocca La Marchisa (3.071 m), Monte Chersogno (3.026 m) und der Pelvo d'Elva (3064 m ) sind. Hinunter in Richtung Talsohle werden die Bergehänge weniger steil, und vom Kamm der Bicocca (2.285 m) führt eine schmale ehemalige Militärstraße über die Wasserscheide mit dem Varaita-Tal, wo der Colle di Sampeyre, Birrone und der Col Valmala die beiden Talseiten miteinander verbinden. Die Hänge der Täler sind mit Nadelwäldern bewachsen welche auf der orographisch rechten Seite des Flusses besonders dicht sind.
Das Tal wurde  in prähistorischer Zeit von ligurischen Völkern und dann von Kelten bewohnt, und nur wenig von der römischen Besiedlung berührt. Es kommuniziert nicht direkt mit der französischen Seite der Alpen, aber durch eine Reihe von Hügeln und Bergpässen (Colle del Mulo, Colle Fauniera, Colle d'Elva) befindet es sich im Zentrum  einiger im Mittelalter sehr aktiven Kommunikationsarterien (die Händler von Acceglio reisten bereits Ende 1300 nach Barcellonette und gehörten zu den aktivsten Händlern). Die Bevölkerung dieser Berggebiete zeichnete sich durch ihre hohe Kultur und ein tiefes politisches Bewusstsein aus. Tatsächlich statteten die Einwohner des oberen Maira –Tals sich bereits 1396 mit einer kommunalen Satzung aus (die Satzung wird im  Staatsarchiv von Cuneo aufbewahrt  und ist älter als die von Saluzzo, Hauptstadt der Markgrafschaft, die nur aus dem frühen 1400 stammt). Die Gemeinden, die sich auf diese Art verwalten sind: Acceglio, Canosio, Alma, Celle, Elva, Lottulo, Marmora, Paglieres, Prazzo, Stroppo, San Michele, Ussolo. Seit 1476 gehören auch Dronero und seit 1510 Roccabruna dazu. Diese Art der Organisation offenbart eine tiefgreifende politische Autonomie und ein hohes Maß an Organisation, wie in dem nahe gelegenen Chastelado (Bellino, Casteldelfino und Chianale) im Valle Varaita.

 

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