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Dal Maira - Tal

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Kunst und Kultur

Das Maira-Tal ist das wildeste, unberührteste und reichste an Kunstwerken unter den Tälern Saluzzos . Ein gutes Netz aus

okzitanischen Routen, ausgestattet mit Etappenplätzen macht dieses Tal empfehlenswert  für Natur-und Kulturtourismus. Nehmen Sie die SR 589 von Saluzzo nach Cuneo. In der Nähe von BUSCA folgen sie der Beschilderung ins Val Maira. Etwa 10 km nach Busca  erreichen sie VILLAR SAN COSTANZO (605 m). Die von F.Gallo 1722 umgebaute Pfarrkirche war die Kirche der ehemaligen ABTEI VON S.S.PETER UND COSTANZO, (8. Jahrhundert), von der noch die suggestive KRYPTA (XI-XII Jahrhundert) und die prächtige KAPELLE VON ST. GEORGE  mit ihren Fresken des Malers Pietro da Saluzzo aus dem Jahre 1469 erhalten geblieben ist. Nahe Villar befindet sich das NATURSCHUTZGEBIET  CICIU DEL VILLAR, seltsame und seltene durch Erosion entstandene Kolonnen mit einer Felsplatte auf der Spitze.

 

Weiter in Richtung DRONERO (622 m), nehmen sie, ohne in das Dorf selbst hineinzufahren, die Straße auf der rechten Seite, die zu der alten Wallfahrtskirche Santa Maria Delibera (Sek. XI-XIX), und weiter ( nur im ersten Teil asphaltiert ) zur WALLFAHRTSKIRCHE VON SAN COSTANZO AL  MONTE (VIII-XII cc.) führt, deren prächtiges romanisches Interieur, verziert mit Reliefs und geschnitzten Kapitellen, eine umfangreiche Krypta hat, die einmal die Reliquien des Märtyrers Costanzo beherbergte.  
Dronero verdient sicherlich einen Spaziergang durch die Innenstadt um  die mit Zinnen bewehrte Brücke PONTE VECCHIO über dem Fluss  MAIRA (1428)zu sehen von der man einen hervorragenden Ausblick auf das Städtchen hat, die gotische PFARRKIRCHE SS.ANDREA und PONZIO mit Portalen in geschnitztem Marmor von dem Bildhauer Zabreri (1461), das FORO FRUMENTARIO aus dem 14.Jahrhundert, eine achteckige Loggia für den Markt, das MUSEO MALLÈ  ein Museum mit Gemälden von antiken Meister, Skulpturen, Möbeln und anderen wertvollen Gegenständen, das Museum SON DE LENGA geleitet von der Gesellschaft Espaci Occitan, und den Arkaden, Plätzen, Cafés, den viele Adelshäusern die der Stadt eine stattliche Aussehen geben.  Wenn sie Dronero verlassen und das Maira-Tal hinauffahren, liegt auf der rechten Seite die Gemeinde ROCCABRUNA mit ihren 92 Dörfern, umgeben von Wäldern und schönen Pinienhainen und dominiert von der WALLFAHRTSKIRCHE S. ANNA auf dem gleichnamigen Hügel. Nach 6,5 km kommen sie in die Gemeinde von CARTIGNANO (694 m), die mit ihrem mächtigen Schloss (nicht zu besichtigen) von der Spitze eines Hügels herabblickt. Nach 3,5 km erreichen sie SAN DAMIANO MACRA (736 m).

 

Der Ort bewahrt im Portal der Pfarrkirche und in der alten Kirche der Gemeinde PAGLIERO, etwa drei km vom Zentrum entfernt, Werke der Bildhauer ZABRERI, tätig in der zweiten Hälfte des ' 400. Hinter dem Ort Lottulo, kommen sie in die  Gemeinde MACRA wo neben der Straße die KAPELLE von SAN SALVATORE (XII Jahrhundert), mit San Peyre in Stroppo die älteste Kirche des Tales steht, die wichtige sowohl romanische (13. c.) Fresken als auch Fresken aus dem  fünfzehnten Jahrhundert beherbergt (Schlüssel: in der Pfarrkirche von San Damiano Macra). Gleich dahinter führt der Abzweig zur Gemeinde Villar und der Pfarrkirche von Macra nach der ersten engen Kurve zu einem Wanderweg auf dem die KAPELLE von SAN PIETRO (14.-15. Jahrhundert) steht. Sie ist innen mit einem Zyklus von Fresken mit Resten eines MAKABEREN TANZES, begleitet von Versen in altem Okzitanisch und Französisch dekoriert. Hinter Macra, gelangt man über einen Abzweig nach CELLE MACRA (1270 m), das Dorf der ambulanten Sardellenverkäufer, Reisehandwerk dem das Ortsmuseum gewidmet ist. In der PFARRKIRCHE von SAN GIOVANNI BATTISTA (XVIII Jahrhundert) befindet sich der schöne Flügelaltar von Hans Clemer, dem Maler von Elva und den Markgrafen von Saluzzo (1496). Wenige hundert Meter vom Zentrum entfernt befindet sich die KAPELLE von SAN SEBASTIANO, welche eine außergewöhnliche Reihe von Fresken des Malers Giovanni Baleison aus Demonte (1484) beherbergt, die das Leben nach dem Tod mit großer, fantasievoller Lebhaftigkeit darstellen. Zurück auf der SR 422, erreichen sie STROPPO (1, 087 m.),alte Hauptstadt des oberen Maira-Tals. Sobald sie den Abzweig nach PASCHERO genommen haben, wo sich die Pfarrkirche von San Giovanni Battista (15. Jahrhundert)befindet, erreichen sie die KIRCHE von SAN PEYRE (12.-15. Jahrhundert), die mit ihrem Blick auf das Tal, eines der bekanntesten und wichtigsten Denkmäler des Maira-Tales ist. Sie beherbergt in ihrem Inneren, seltsamerweise mit zwei Apsiden,  Fresken aus dem 13.-14.Jh. einschließlich der wertvollen Fresken des sogenannten "Maestro di Stroppo" mit Geschichten der Jungfrau (1.Hälfte des  400).

Von San Peyre, oder besser gesagt, zurück auf der SR 422 und hinter  Stroppo Bassura kommen sie an den Abzweig der repräsentativen Straße STRADA DEL VALLONE über die sie ELVA (1637 m) erreichen, vielleicht die für ihre Abgeschiedenheit, ihre Lage und ihre Kunstschätze, schönste Gemeinde im Maira-Tal.  Die PFARRKIRCHE SANTA MARIA ASSUNTA (XIV-XVIII Jahrhundert) beherbergt in der Tat einen außergewöhnlichen FRESKEN-Zyklus von Hans Clemer, dem "Meister von Elva" (Erzählungen der Jungfrau, ca. 1504,) mit einer hervorragenden Darstellung der Kreuzigung, und weiterhin einen skulpturalen Zyklus noch in romanischen Formen (Portal, Triumphbogen, Taufbecken, XV sec.). Elva – eingebunden in ein gutes Netzwerk von Wanderwegen – ist verbunden mit der Erinnerung an die Caviè,  die reisenden Haarhändler, Handwerk der Bewohner Elvas  seit Anfang des 20. Jahrhunderts dem ein kleines, aber attraktives Museum gewidmet ist.  Zurück auf der Hauptstraße , kommen sie nach einer kurzen Strecke zum Abzweig nach MARMORA und CANOSIO, zwei Gemeinden von großem ökologischen Interesse, unverzichtbare Etappe für wunderschöne Ausflüge. In Marmora beherbergt die KAPELLE DES HEILIGEN SEBASTIAN einen Zyklus von Fresken von Baleison (c. 1470); die etwas höher gelegene Pfarrkirche  hat Fresken von den Brüdern Biazaci aus Busca (1459) und einen wichtigen römischen Grabstein. Wieder herunter aus dem Seitental und weiter nach Westen liegt die Gemeinde PRAZZO (1030 m) mit der schönen Pfarrkirche und dem Hanfmuseum. Schließlich erreichen sie ACCEGLIO (1220 m), den letzten Ort im Tal mit seinem schönen MUSEUM FÜR RELIGIÖSE KUNST  welches Objekte aus den Kirchen des oberen Tales beherbergt. Etwa 7 km hinter Acceglio erreichen sie den Fuß der eindrucksvollen Rocca Provenzale in der Gemeinde CHIAPPERA, Ausgangspunkt für schöne Wanderungen in das Hochtal.

 

RELIGIÖSE KUNST IM MAIRA-TAL

 

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